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Wenn der Staub sich wieder legt...
05.Mai → Von Ina
Mitte April stand der Flugbetrieb in Europa still. Die Aschewolke des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull ist eine ernste Bedrohung für die Flugsicherheit und ein Luftraum nach dem anderen wird von den Behörden gesperrt. Plötzlich geht nichts mehr.
Auch wir von Columbus Reisen waren mit dieser vollkommenen neuen Situation konfrontiert und unser hoch engagiertes Team hat sich für unsere Kunden, wie es so schön heisst, „voll ins Zeug gehauen“. Die Bürozeiten dauerten bis spät in die Nacht und auch am Wochenende glühten die Handys. Ein Blick hinter die Kulissen:
Für jene, die Ihre gebuchte Reise noch nicht angetreten hatten, gab es eine kurzfristige Flugabsage. Unsere Kunden, die nach England reisen wollten, traten vergeblich ihren Weg zum Flughafen an. Am Freitag am Nachmittag bekamen wir nämlich noch die Auskunft von der Airline: „Unbedingt zum Flughafen kommen, vielleicht können wir mit etwas Verspätung doch fliegen“. Tatsächlich hob aber am Samstag kein Flieger mehr von Wien Schwechat ab und unsere Kunden wurden wieder nach Hause geschickt. Diese reagierten mit viel Verständnis auf die Situation, schließlich waren die Medien schon voll mit den ersten Chaosmeldungen.
Kniffliger war die Sache schon für jene Gäste, deren Reise zu Ende ging und die eigentlich den Heimflug am Programm hatten. Die Fluglinien taten Ihr bestes, aber waren mit der Situation natürlich überfordert. Informationen waren angesichts zusammenbrechender Telefonanlagen nur schwer zu bekommen.
Unsere Gruppe „Golf von Neapel“ sollte von Rom aus nach Wien fliegen, aber der Abendflug am 16. April konnte nicht mehr durchgeführt werden. Unser Produktionsleiter mietete kurzer Hand in Rom einen Bus an und die Kunden kamen in den frühen Morgenstunden des 17. April zwar sehr müde aber glücklich in Wien an. Eine Kundenreaktion: „Organisation der Rückreise nach Ausfall des Fluges war vorbildlich!“.
Auch jenen, die Rom im Rahmen eines geführten Städtefluges entdeckt haben, blieb der Rückflug am 18. April verwehrt. In perfekter Zusammenarbeit mit unserem Busbetrieb Austrobus wurde ein Bus von Wien nach Rom geschickt, um die Gruppe abzuholen. Die Kunden wussten den Einsatz zu schätzen: „Gratulation zur hervorragenden vulkanbedingten Rückholaktion per Bus. Vielen Dank!“
Am 19. April sollte die Gruppe aus Rhodos ihren Rückflug antreten, allerdings war nach dem griechischen Inlandsflug in Athen am Flughafen Schluss. Es ging nicht weiter nach Wien. Nach einer Nacht im Hotel war aber der Austrobus aus Wien schon zur Stelle, um die Heimreise auf dem Landweg anzutreten. Leider gestaltete diese sich aufgrund der schikanösen Aktionen der mazedonischen Grenzbeamten mühsam und langwierig. Aber zu guter letzt sind alle sicher zu Hause angekommen.
Die teils beträchtlichen Kosten übernimmt in diesen Fällen der Reiseveranstalter. Wer also bei einem kompetenten und seriösen Reiseveranstalter bucht, ist auch in unvorhergesehenen Notsituationen nicht auf sich allein gestellt. Beim Reiseveranstalter Columbus Reisen können Sie sich auf prompte und unbürokratische Hilfestellung, unkonventionelle Lösungen und keine zusätzlichen Kosten für die Kunden verlassen.
Auch in unserem Reisebüro glühten die Telefone und unser Notfallsteam war mit schwierigen Aufgaben konfrontiert:
Ein Kunde rief am Sonntag um 22.00 Uhr an: Er hänge in Moskau fest und sein Visum laufe morgen ab. Er bekomme keine fundierten Informationen über Weiterreise oder Visumsverlängerungsmöglichkeiten. Unser Filialleiter buchte für ihn den letzten verfügbaren Flugplatz von Moskau nach Rom und dann ging es mit der Bahn weiter ins heimatliche Linz.
Ein begeisterter Tauchsportler urlaubte im venezolanischen Los Roques. Die Insel ist nur mittels Charterflug über Caracas erreichbar und der Rückflug von Caracas nach Deutschland wurde gestrichen. Wir buchten für den Kunden vier Flugvarianten von Caracas nach Rom, weil nicht ganz sicher war, welcher Flug stattfinden würde. Von Rom ging es dann mit dem Bus zurück nach Wien.
In Adelaide in Australien saß eine andere Kundin fest. Die Fluglinie konnte ihr erst drei (!) Wochen später den nächsten freien Platz für den Rückflug anbieten. Unsere Mitarbeiterin checkte alle Verfügbarkeiten. Aufgrund eines großen Kongresses in Asien waren dort alle Kapazitäten blockiert. Also wurde der Rückflug über Amerika umgebucht.
In Frankfurt strandete ein Geschäftsmann und erlebte am Flughafen das blanke Chaos. Auch er rief in unserem Reisebüro an. Die Kollegin riet ihm ein oder zwei Nächte im Hotel zu bleiben, weil die Bahn bereits ausgebucht war. Man plauderte noch ein bisschen über Reiseerlebnisse und abschließend bedankte sich der Herr überschwänglich, dass ihm endlich jemand zugehört hat. Auch das hilft manchmal.
Dies sind nur einige Beispiele. Dank des großartigen Einsatzes unserer Mitarbeiter, der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit unserem Buspartner Austrobus und den Fluglinien konnten wir diese Herausforderungen zum Wohle unsere Kunden meistern.
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