Travelblog
Ein Reisebüro-Tagebuch.
Pitsche Pü
06 März → Von MarioDer Travelblog schläft grade. Weil er umgebaut wird. Aufwachen wird er in neuem Gewand. Vielleicht auf facebook. Vielleicht auf wordpress. In jedem Fall mit Kommentarfunktion. Bis dahin.
FlugAbgG
26. Dezember → Von Mario
Die österreichische Bundesregierung hat erkannt, dass das mit der (wie wir alle wissen nahezu kostenlosen) Herumfliegerei in der Weltgeschichte so nicht weitergehen kann. Also hat dieselbe ein neues Gesetz (das Budgetbegleitgesetz 2011) mit welchem u.a. eine neue Flugabgabe eingeführt wird vorgeschlagen. Das Parlament hat dieses Gesetz am 23.12.2010 beschlossen.
Meine Damen und Herren, liebe Kinder (ab 2 Jahren)!
Die Vergiftung der Umwelt, die Ihr Flug verursacht, muss Ihnen in Zukunft was wert sein.
Weil: Das neue FlugAbgG (=Flugabgabegesetz) besagt, dass der Abflug eines Passagiers von einem inländischen Flughafen mit einem motorisierten Luftfahrzeug (insbesondere Flugzeuge und Hubschrauber) einer Abgabe unterworfen wird. Die Flugabgabe ist nach der Entfernung des Zielflugplatzes gestaffelt. Durch diese Staffelung soll der höhere Schadstoffausstoß bei längeren Flugstrecken stärker besteuert werden. Das Gesetz tritt mit 1. Jänner in Kraft, die Abgabenschuld entsteht erstmals für Abflüge nach dem 31. März 2011.
Also einfacher gesagt: Ab 1. Jänner zahlen Sie für Flüge ab 1. April mehr. Wieviel mehr können Sie hier in dieser Grafik sehen.
Durch dieses neue Gesetz erwartet sich die Bundesregierung Mehreinnahmen im ersten Jahr von 60 Millionen Euro, in den kommenden Jahren jeweils 90 Millionen Euro. Obwohl die Flugabgabe einen Ausgleich dafür schaffen soll, dass Kerosin nicht der Mineralölsteuer unterliegt sind diese Mehreinnahmen NICHT zweckgebunden. Ein Schelm wer nicht an die Umwelt denkt.
Apropos: Mehreinnahmen (für's Budget, das Königshaus, die Umwelt?) hat sich 2008 auch die niederländische Regierung bei der Einführung einer Flugticketsteuer erhofft. Nach nur einem Jahr wurde diese Flugticketsteuer aber wieder abgeschafft. Mancherorts liest man, zusätzliche Steuereinnahmen von rund 300 Millionen Euro hätten die niederländische Wirtschaft mehr als 1,2 Milliarden Euro gekostet (durch Rückgänge bei den Passagierzahlen und im Tourismus sowie durch höhere Arbeitslosigkeit). Hmmm.
Ring-Ding-Ding-Ding-Ding, Ring-Ding-Ding-Ding. Bam Bam!
18.Dezember → Von uns allen
Von Heiligen und Kunstmäzenen - eine Spurensuche in den Marken
05. Dezember → Von Ina
Für mich ist nach nur vier Tagen in den Marken klar, das ist die "neue Toskana", oder besser gesagt, das was die Toskana vor 50 Jahren war. "Die Marken?", fragen Sie sich sich jetzt? Ja, das ist die recht unbekannte Region zwischen Adria und Sibellinischen Bergen bzw. zwischen Urbino und Ascoli im Herzen Italiens. Läßt man die Badeorte an der Küste hinter sich, führen kurvige, kleine Straßen durch ein malerisches Hügelland.
In den Tälern haben sich schon im Mittelalter Mönche angesiedelt und ihre Abteien mitunter über den Kultplätzen und Tempeln antiker Götter erbaut (z.B. in Abbazzia die Rambona und Abbadia di Fiastra). Auf (fast) jeder Kuppe thront eine befestigte, kleine mittelalterliche Stadt.
In ihren Mauern erheben sich mächtige Kirchen mit prächtigen Fresken (z.B. im Pilgerort Tolentino mit der dem Hl. Nikolaus geweihten Kathedrale) und verstecken sich historische Theater, die vom eh. Reichtum der Bürgerschaft künden wie in der Festspielstadt Macerata. Kunstmäzene wie Frederico Montefeltro von Urbino setzten sich selbst
so manches Denkmal und legten den Grundstein für großartige Kunstsammlungen mit bedeutenden Werken von Piero della Francesco bis Raffael. Die engen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen werden von kleinen Geschäften und Lokalen gesäumt. "Treten Sie ein, nehmen Sie Platz" - Gastfreundschaft wird groß geschrieben und gleich werden Köstlichkeiten der Region serviert (z.B. die teuren weißen Trüffel).
Hier schmeckt es wie Italien und es fühlt sich an wie Italien (mein Lokaltipp: Osteria La Guercia im Herzen von Pesaro). Haben wir Ihnen Gusto gemacht?
Mit COLUMBUS Reisen können Sie im Mai 2011 diese wunderbare Region entdecken.
There's nothing like Austr(al)ia
01. November → Von Mario
Österreich ist ein schönes Land, in dem es sich wirklich gut Urlaub machen lässt. Um viele Menschen auf der Welt davon zu überzeugen gibt es unter anderem eine Homepage der Österreich Werbung. So wie da gezeigt kann man sein Land präsentieren. So machen es viele.
Wie man es auch machen kann zeigt die Visitenkarte unseres internationalen Namensvetters: There's nothing like Australia.
Die Initiatoren haben Ihre Landsleute aufgefordert der Welt ihre Tipps zu geben, weshalb und wo man in Down Under Urlaub machen sollte. Zur Auswahl stehen nunmehr insgesamt 29.000 Reisetipps, 3.500 davon in deutscher Sprache.
Nehmen Sie sich viel Zeit um einzutauchen. Einen Vorgeschmack darauf gibt dieser Film:
Berlin treibt es bunt. Wieder mal.
14. Oktober → Von MarioNun schon zum 6. Mal erstrahlt seit gestern die deutsche Hauptstadt in noch grellerem Licht. Das Festival of Lights inszeniert Bauwerke, Straßen und Plätze neu: Der Dom ist kariert, der Funkturm grün-blau und das Brandenburger Tor mal rot, mal blau, mal pink. Insgesamt elf Nächte lang erstrahlt Berlin in ungewohntem Licht. Insgesamt werden bis zum 24. Oktober stadtweit 61 Gebäude und Sehenswürdigkeiten angestrahlt. Gut für alle, die unseren Sonderflug nach Berlin gebucht haben. Schlecht für alle anderen Interessierten. Die Hotels der Stadt sind so gut wie ausgebucht. Die Tourismuswerber erwarten insgesamt 1 Million Besucher während dieser 11 Nächte. Warum wir Ihnen dann trotzdem den Mund wässrig machen? Nun, es wird im nächsten Jahr wieder ein Festival of Lights geben. Und es wird wieder einen COLUMBUS Sonderflug zum Superpreis dorthin geben…
John Wayne reitet bald wieder
26. September → Von MarioDer italienische Kabinenausstatter Aviointeriors hat kürzlich einen neuen Flugzeugsitz namens "SkyRider" vorgestellt. Mit einer Beinfreiheit von nur 23 Inches (ca. 58,4 Zentimetern) könnten Airlines deutlich mehr Passagiere als bisher in einem Flugzeug unterbringen.
Die „Sitzfläche“ des „SkyRider“ erinnert an einen Sattel und ist schräg nach vorne gekippt. So nehmen die Knie einen anderen Winkel ein, das Gewicht des Passagiers lastet auf den Beinen. Der benötigte Sitzabstand verringert sich von bisher durchschnittlich 76,2 Zentimeter auf 58,42 Zentimeter. Na immerhin! Mehr als einen halben Meter hat man noch. Völlig ausreichend, meint der Generaldirektor des Unternehmens: „Cowboys reiten auch acht Stunden durch die Prärie und fühlen sich danach immer noch fit“.
Wie mega-komfortabel diese Sitze sind zeigen bewegte Bilder auf youtube.
Bevor die neue Beförderungsklasse (mein Namensvorschlag: „Chicken class“) wirklich umgesetzt werden kann, müssen zunächst die Sicherheitsbehörden zustimmen. Laut dem Unternehmen wolle man sich um eine offizielle Zulassung bemühen, sobald sich zumindest eine Airline für die Sitze ernsthaft interessiert. Am Interesse wird es nicht scheitern, oder Mr. O’Leary?
Eat Pray Love
05.September → Von Mario
Zunächst: Sorry, dass hier einige Zeit wieder Funkstille war. Das hat mit den vergangenen Monaten zu tun: Hitze, Sommerloch, eigene Reisen. Womit wir aber wieder beim Thema sind. Reisen. Heute lege ich Ihnen einen Film ans Herz. Nicht weil er so gut ist. Das kann ich noch nicht wissen, weil habe ihn noch nicht gesehen. Aber (fast) alle die mir diesen Schritt voraus sind sagen: Anschauen. Mit dem Zusatz: Aber nur wegen der überwältigenden, Appetit machenden Landschaftsaufnahmen. Der Film selbst soll ein wenig langatmig geraten sein. Böse, will sagen männliche Zungen meinen: "Ein Frauenfilm eben".
Der Film (wie die Romanvorlage von Elizabeth Gilbert) heisst Eat Pray Love, kommt Ende September in die heimischen Kinos und die Hauptdarsteller heissen Julia Roberts, Italien, Indien und Bali. Die offizielle deutsche Webseite zum Film finden Sie hier. Ein Amouse Gueule in Form des englischen Trailers (weil um vieles ansprechender als der deutschsprachige) serviere ich nachfolgend.
Das Tomatensaft Mysterium
03.Juni → Von Mario (with special thx to LediMaus)
Willkommen in der Comedy-Class!
Nur Fliegen ist schöner ... hieß es früher. Heutzutage ist ein einfacher Flug von A nach B jedoch eher ein Hindernislauf als ein luxuriöses Dahintreibenlassen. Thomas Hermanns erzählt in Stand-up-Comedy-Manier von seinen Erlebnissen beim Fliegen, vom Ticketkauf bis zum verlorenen Koffer. Gleichzeitig gibt er Tipps, wie man im oft hektischen Flugverkehr die Ruhe behält, damit man in der Luft nicht in die Luft geht!
Ich habe das Buch grade eben während ein paar entspannter Tage auf Mallorca gelesen. Er spricht mir aus der Seele weswegen ich Ihnen dieses Buch wärmstens empfehle! Eine Leseprobe finden Sie hier.
Das Buch unter anderem bei Amazon.
Wenn der Staub sich wieder legt...
05.Mai → Von InaMitte April Stand der Flugbetrieb in Europa still. Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ist eine ernste Bedrohung für die Flugsicherheit und ein Luftraum nach dem anderen wird von den Behörden gesperrt. Plötzlich geht nichts mehr.
Auch wir von Columbus Reisen waren mit dieser vollkommenen neuen Situation konfrontiert und unser hoch engagiertes Team hat sich für unsere Kunden, wie es so schön heißt, „voll ins Zeug gehauen“. Die Bürozeiten dauerten bis spät in die Nacht und auch am Wochenende glühten die Handys. Ein Blick hinter die Kulissen.
Hier weiter lesen.
Tanz auf dem Vulkan
17.April → Von MarioWir haben ja schon so einiges erlebt. Aber sowas dann auch noch nicht. Seit Tagen also spuckt er Asche aus, der Vulkan mit dem -für uns- unaussprechlichen Namen Eyjairgendwas. Und dann beeinflusst das an sich ja recht eindrucksvolle Naturschauspiel da links oben auf der Landkarte das Leben von Hunderttausenden Menschen. Abseits der vielen, ungleich tragischeren, Schicksale die damit verbunden sind, wollen wir hier kurz unsere "Volcano-Days" schildern.
Mittwoch: Erstmals tatsächlich von dem Ding da in Island Notiz genommen, weil British Airways streicht Flüge. Aber so viele Buchungen von uns betrifft's auch nicht.
Wir denken, das ist morgen wieder vorbei.
Donnerstag: Immer mehr Flughäfen werden geschlossen. Weil aber ja nur im Norden Europas und wir ziemlich naiv, sind wir zunächst immer noch relativ entspannt. Private Flüge nach Kopenhagen werden kurzerhand nach Nizza umgebucht. Was kostet die Welt? Nix, weil Niki und Air Berlin da sensationell schnell und kulant reagieren. Unsere Gelassenheit vom Morgen verfliegt (öha, was für ein Wortspiel) in Sekundenschnelle, als uns am Nachmittag die Nachricht erreicht, dass die deutschen Flughäfen geschlossen werden sollen. Hamburg zuerst, später dann Frankfurt. Wir werden unruhig.
Freitag: Ein Luftraum nach dem anderen wird gesperrt. Jetzt aber. Wir sind in höchster Alarmbereitschaft. Worst-case-Szenarien werden diskutiert. Österreich wird am Abend geschlossen. Also der Luftraum drüber. München ist noch offen. Na wenigstens etwas. Später ist auch das dann Geschichte. Nix geht mehr. Sag mal Wolke: Wohin willst Du noch?
Samstag: Die Wolke ist da (auch wenn man ausser blauem Himmel und Sonnenschein nix sieht) und wir sind vorbereitet. Unsere Filialen sind ganztags besetzt. Ein Emergency-Team (Bahn, Flug, Bus) in unserer Zentrale zusammengestellt.
Wir haben für unsere Reisegruppen und "Kunden unterwegs" Plan B's und C's in der Schublade und tun was wir können. Telefonieren vornehmlich. Wir saugen Information von wo und wie auch immer wir Sie kriegen können. 20 geöffnete Tab's im Explorer mindestens. Alle Nachrichten. Alle Airlines. Alle Flughäfen (München du bist mit deiner Informationspolitik glatt durchgefallen). Leider sind uns oft die Hände gebunden, weil wir nur eingeschränkt Alternativen anbieten können. Jetzt, kurz nach zehn am Abend, kommt die Info der AUA, ob sie morgen fliegen oder nicht.
Mom pls.
Nein, tun Sie nicht. Bis 13:00 Uhr am Sonntag bleibt der Flugbetrieb ausgesetzt.
Nun denn. Wir gehen dann mal kurz auf ein Bier und duschen und auf ein Geburtstagsfest und das DSDS-Finale schauen und Katzen füttern und schlafen.
Ab neun, sozusagen in Kürze, also eigentlich gleich sind wir wieder da.
Von der Schönheit und der Vergänglichkeit
03. April → Von Ina
Die große Caravaggio-Ausstellung in Rom.
In den Scuderie del Quirinale wird gerade die Ausstellung CARAVAGGIO gezeigt. Anläßlich des 400. Todestages des genialen und gleichzeitig skandalumwitterten Künstlers findet diese viel umjubelte Schau bis 13. Juni statt. Die Ausstellung ist sehr unspektakulär gestaltet und läßt etwa 50 Originalwerke auf die zahlreichen Besucher wirken. Caravaggio gilt als der Meister der dramatischen Inszenierung mittels Licht und Schatten. Er konzentriert sich auf die Darstellung genau beobachteter und realistisch wiedergegebener Akteure, die er dramatisch, oft sogar brutal in Szene setzt. Seine Bilder sind so opulent wie sein Leben: Auch hier lagen Licht und Schatten nah beieinander.
Schon zu Lebzeiten war er umjubelt und für seine Werke wurden Traumpreise erzielt. Im Verlauf eines hitzigen Raufhandels töte Caravaggio seinen Widersacher, wurde zum Tode verurteilt und musste aus Rom fliehen. Das hinterläßt auch Spuren in seinem Werk: Im berühmten Bild "David mit dem Haupt des Goliath" proträtiert er sich selbst als Goliath - sein Todesurteil wurde gefällt, sein Schicksal ist besiegelt, er ist praktisch schon tot. Schonungslos und ungeschönt zeigt er sein eigenes derbes Gesicht. Auch mit seinen anderen Motiven geht er nicht zimperlich um: Der "Johannes der Täufer in der Wildnis" ist zwar ein hübscher Jüngling, aber mit schmutzigen Zehennägeln. Sein Obstkorb, den er auch im berühmten Bachusgemälde zitiert, sieht nur auf den ersten Blick zum Anbeißen aus: Der Verfall und Fäulnis haben schon eingesetzt...
Die Exponate dieser Ausstellung sind exquisit und es ist ein Vergnügen diese Originale zu betrachten. Allerdings muss man als Besucher einiges auf sich nehmen, um in diesen Genuss zu kommen. Der Andrang ist enorm, sodass man eigentlich nur dann Chance auf Einlass hat, wenn man die Tickets vorab im Internet kauft. Dann muss man zwar trotzdem auch noch eine Wartezeit am Eingang in Kauf nehmen, aber immerhin kommt man rein. Im Inneren ist das Gedränge in den relativ kleinen Räumen beängstigend und die Beleuchtung der Bilder manchmal ärgerlich, weil es spiegelt! Aber wenn man diese geballte Kraft und Expressivität auf Leinwand erleben will, hat man nur jetzt die Gelegenheit. Außerdem für ein Rendezvous mit Amor, Bachus, David und Giovanni kann man schon ein bisschen "leiden".
COLUMBUS Städtereisen fliegen Sie hin. Ab € 409. Hier entlang zu unserem Angebot.
καλÎς διακοπÎς!
14. Februar → Von MarioKommt Ihnen die Überschrift spanisch vor? Sollte es nicht. Weil es ist griechisch und heisst: Schönen Urlaub!
Die griechische Zentrale für Fremdenverkehr in Wien (am Opernring) bietet auch heuer wieder all jenen die mehr als παρακαλÏ (parakalo=Bitte) und ευχαριστÏ (efcharisto=Danke) sprechen können wollen, einen zweistündigen, kostenlosen Sprachkurs für den Urlaub an. Und wer mehr als nur die Sprache erlernen möchte, hat ausserdem die Möglichkeit einen Tanzkurs zu besuchen. Auch kostenlos. Das heißt übrigens: ελεÏθερος (eléftheros).
Ihren Gutschein für den Sprach- als auch den Tanzkurs erhalten Sie in jeder Columbus-Filiale. Und auch dieser ist eléftheros.
Wenn Sie wissen wollen, warum Sie heuer nach Griechenland fliegen sollten, klicken Sie hier.
Also dann: καλÎς διακοπÎς! (kalés diakopés)
Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war...
22. Jänner → Von Mario...und niemals sein werde. Das ist der Untertitel eines wunderbaren Buches.
Es heisst Atlas der abgelegenen Inseln und wurde von Judith Schalansky geschrieben. Sie porträtiert in diesem schönen Buch 50 Inseln. Pro Insel eine Doppelseite, rechts die maßstabsgetreue topographische Abbildung der Insel, links ihre geographische Lage, ihre Entfernung von der Welt, die Zeitleiste ihrer Entdeckungsgeschichte und die abenteuerlichste, absurdeste, anrührendste oder spektakulärste Geschichte, die es über die jeweilige Insel zu erzählen gibt. Ein Buch, das Lust auf Insel-Hopping macht. Mit dem Finger auf dem Atlas. Oder mit dem Flugzeug auf Weltreise.
Bleiben Sie weltoffen
09.Jänner → Von MarioNach über 16 Jahren war vergangenen Juni für die beiden Parade-Urlaubsmagazine im Fernsehen Voxtours und Wolkenlos die Reise zu Ende (beide liefen auf Woks ähh pardon auf Vox).
Von den Robbenjägern der Arktis bis zu den Lippenpflockindianern am Amazonas - alles und jeder wurde mit der Kamera eingefangen um von Judith Adlhoch bzw. Mary Amiri charmant präsentiert zu werden und uns Lust zu machen die Welt zu entdecken. Es hat funktioniert.
Und dann waren plötzlich beide Magazine nicht mehr im Programm und unsere Samstagnachmittage waren nicht mehr dieselben. Aber Vox ist gut und stellt die besten Folgen nunmehr online zum kostenlosen Download bereit. Die Welt ist wieder in Ordnung. Danke!
