NibelungenNibelungen

Auf den Spuren der Nibelungen

Gab es wirklich einen Siegfried von Xanten oder einen Hagen von Tronje? Wo wurde der Schatz der Nibelungen versenkt? Stand die Königsburg Brunhilds und Gunthers wirklich in Worms? Wiederholen Sie mit uns die abenteuerliche Reise der Nibelungen, die Sie durch einige der schönsten Gebiete Deutschlands und Österreichs führt. Lernen Sie das berühmteste deutsche Heldenepos kennen, das so manchen wirklichen historischen Hintergrund besitzt. Unternehmen Sie eine Reise der anderen Art, eine Reise auf den Spuren der Nibelungen!

Reiseverlauf

1. Tag: Wien – Neckarsulm
Abreise 6.30 Uhr Wien-Westausfahrt über die Westautobahn, vorbei an Passau und Regensburg und über den Jura nach Nürnberg. Über die Frankenhöhe und das Hohenloher Land nach Neckarsulm.

2. Tag: Zur Nibelungenstadt Worms
Fahrt nach Bad Wimpfen. Besuch der malerischen Altstadt mit Fachwerkhäusern und der staufischen Pfalz mit dem Pfalzmuseum*. Weiter auf der Deutschen Burgenstraße, den Neckar entlang und vorbei an der Burg Zwingenberg nach Hirschhorn, einer Fachwerkstadt mit Burg. Am Vierburgeneck Neckarsteinach und Neckargemünd vorbei auf den Heiligenberg, einer Klosterruine aus dem 11. Jh. Nach Heidelberg zur Besichtigung der berühmten Universitätsstadt mit Schloss, altertümlicher Innenstadt und Karzer*. An Mannheim vorbei zum Rhein nach Worms.

3. Tag: Wo Hagen den Schatz versenkte
In Worms nahm das Nibelungenlied seinen Anfang: Besichtigung der alten Hauptstadt der Burgunder und Ort der Königsburg von Gunther und Brunhilde – am Hof lebten auch Gernot, Giselherr, Siegfried, Kriemhild und der finstere Hagen von Tronje. Im Dom wurde Siegfrieds Leichnam aufgebahrt. Worms ist aber auch eine Lutherstadt: Romanischer Dom St. Peter, Pauluskirche, Andreasstift mit Historischem Museum* der Stadt Worms, Hagendenkmal am Rhein (Aufbruchsort der Nibelungen zu ihrer Reise nach Ungarn). Fahrt den Rhein stromabwärts nach Biebesheim, wo Hagen den Hort der Nibelungen im Rhein versenkt haben soll.

4. Tag: Wo Siegfried starb
Auf der Nibelungenstraße nach Lorsch mit der karolingischen Torhalle der ehemaligen Benediktinerabtei* – hier liegt das Grab Siegfrieds und Utes, Mutter der Kriemhilde. Weiter in den Odenwald, den Wasgenwald des Nibelungenliedes und Jagdgebiet der Burgunder, und nach Heppenheim mit seiner Altstadt mit malerischen Gassen. Außerhalb des Ortes liegt der Lindenbrunnen, eine der Stellen, an dem Hagen Siegfried ermordet haben soll. Fahrt nach Gras-Ellenbach und kleiner Spaziergang zur Siegfriedquelle am Spessartskopf, einem weiteren Schauplatz des Mordes an Siegfried. Fahrt nach Erbach mit dem Schloss der Grafen von Erbach und in die Fachwerkstadt Michelstadt mit schönem Marktplatz und Stadtkirche. Danach ins nahe Steinbach zur Einhardsbasilika*, eines der beeindruckendsten Zeugnisse der karolingischen Baukunst in Deutschland. Zurück nach Worms.

5. Tag: Der Spessart
Zunächst Fahrt auf der Nibelungenstraße in den Spessart zum Main: Römerkastell Eulbach (einst Teil des Limes), Stauferburg Wildenberg* (hier schrieb Wolfram von Eschenbach den „Parsifal“) und ehemalige Benediktinerabtei Amorbach mit der romanischen Kirche mit prächtiger Rokoko-Ausstattung. Weiter nach Miltenberg am Main, einer Fachwerkstadt mit einem der schönsten Rathäuser Deutschlands und dem Gasthaus „Zum Riesen“ (ältestes Gasthaus in der BRD). Den Main entlang nach Wertheim, an der Mündung der Lahn gelegen, mit seiner Burgruine und nach Würzburg.

6. Tag: Wo den Nibelungen ihr Untergang geweissagt wurde
Stadtrundgang in Würzburg: Dom mit Bischofsgräbern, Lusamgärtlein mit Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide, Mainbrücke, u.a. Weiter nach Ochsenfurt mit seinem spätgotischen Rathaus und über den südlichen Steigerwald nach Ansbach, der ehemaligen fränkischen Residenzstadt. Fahrt in das liebliche Altmühltal nach Weißenburg mit gut erhaltener Stadtmauer mit Toren und dem Römerlager Bricianus*. Weiterfahrt nach Eichstädt, der kleinsten Bischofsstadt Deutschlands, mit Dom und Burg. Vorbei an Pfünz auf der Römerstraße, auf der die Nibelungen ritten, zur Donau, die sie bei Pförring erreichten. Zu den Kelsbachquellen – hier sagten die Schwanenjungfrauen Hagen die Zukunft und den Untergang der Nibelungen voraus und an der Donau stieß Hagen den Kaplan in die Fluten – und vorbei an Landshut nach Plattling – hier trafen die Nibelungen Bischof Pilgrim, den Onkel Kriemhilds. Weiter nach Passau.

7. Tag: Passau – Enns – Pöchlarn – Wien
In Passau wurde das Nibelungenlied nieder geschrieben und beim Römerlager Bojodurum lagerten die Nibelungen. Fahrt die Donau entlang und vorbei an Eferding und Linz nach Enns (Lorch), einem weiteren Lagerplatz der Nibelungen, wo Kriemhild von Markgräfin Gotelind begrüßt wurde. Weiter vorbei an Grein und durch den Strudengau in den Nibelungengau nach Pöchlarn, dem Sitz des Markgrafen Rüdiger, der die Nibelungen zu König Etzel begleitete. Durch die Wachau nach Mautern und Traismauer (Lagerplätze der Nibelungen) zurück nach Wien – der Babenberger Hof war das historische Vorbild für die Hochzeit von Kriemhild und Etzel.

Preis pro Person

ReiseterminDZEZReiseleitung
30.04.-06.05.2018€ 1.085€ 1.265Dietmar Schönhart