Vier Ecken für ein Halleluja

ab € 3.950
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Vier Ecken für ein Halleluja

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Preise & Inklusivleistungen:

Termin
Unterbringung
Preis p. P.
Termin: 01.05 - 31.10.2022
Unterbringung: Doppelzimmer
Preis p. P. ab € 3.950

Reisebeschreibung:

Die etwas andere Mietwagenrundreise in den USA

Egal, in welche Himmelsrichtung man vom Four Corners Monument aus blickt, überall wartet Spannendes. Diese außergewöhnliche Tour führt durch die beeindruckenden Wüstenlandschaften und historischen Stätten von Arizona, Utah, Colorado und New Mexiko. Grand Canyon, Antelope Canyon, Monument Valley, Mesa Verde und der White Sands Nationalpark mit seinen glitzernden Gipssanddünen sind nur einige der Naturwunder, die sie auf dieser Strecke sehen. Phoenix, Santa Fé und Albuquerque tragen zum urbanen Erlebnis bei und in Tombstone können Sie stilecht auf den historischen Spuren von Doc Holliday und Wyatt Earp wandeln.

Mietwagenrundreise, täglich antretbar

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen 

Inkludierte Leistungen:
 Linienflug Wien – Phoenix – Wien mit Lufthansa Gruppe in Economy Class inkl. Flughafentaxen  
 Reiseverlauf laut Programm
 15 Übernachtungen in Motels/Inns 
 Mietwagen Kat. Untere Mittelklasse (Nissan Versa o.ä.) inklusive unlimitierte Meilen, Zusatzlenker und „Rund-um-sorglos“-Paket

Nicht inkludiert:
 nicht im Programm angeführte Mahlzeiten und Leistungen
 Eintritts/Nationalparkgebühren
 persönliche Trink- und Bedienungsgelder sowie Ausgaben persönlicher Natur
 Benzin
 Reise- und Stornoversicherung

Allgemeine Informationen:
 Wir empfehlen den Abschluss eines Reiseschutzes, damit Sie umfassend abgesichert sind (z.B. Stornierung der Reise oder Reiseabbruch). Gerne informieren wir Sie persönlich zu den möglichen buchbaren Reiseschutz-Optionen für Ihre Reise.
 Diese Reise ist aufgrund der unterschiedlichen Transportmittel und des Besichtigungsprogrammes für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
 Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen können, berücksichtigen wir und unsere lokalen Partneragenturen vor Ort umfangreiche Hygienemaßnahmen. Die Basis für die Sicherheitsmaßnahmen bilden die entsprechenden lokalen Gesetze und Vorschriften.
 Hotel- und Programmänderungen auf gleichem Standard aufgrund örtlicher Gegebenheiten vorbehalten.
 Die aktuellen Einreisebestimmungen zu Ihrem Reiseland finden Sie auf www.bmeia.gv.at 
 Preis- und Tarifstand: März 2022. Preis- und Programmänderungen sowie Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. 

Gesonderte Stornobedingungen:
Bis 31 Tage vor Abreise: 25%
30 – 20 Tage vor Abreise: 50%
19 – 15 Tage vor Abreise: 75%
Ab 14 Tage vor Abreise: 100%
des Reisepreises.

Bereits von COLUMBUS Reisen getätigte und nachweislich nicht refundierbare Ausgaben (z.B. Visa-Besorgung, nicht refundierbare Anzahlungen für Hotels und andere Leistungen, Tickets ohne Rückerstattungsmöglichkeit etc.) sind im Falle eines Stornos in jedem Fall zur Gänze vom Kunden zu begleichen.

Reiseverlauf:

Tag 1: Wien – Phoenix
Flug von Wien über Chicago nach Phoenix in Arizona. Nach der Ankunft Übernahme des Mietwagens und Fahrt zur Unterkunft. Phoenix ist die Hauptstadt des südwestlichen US-Bundesstaates Arizona. Sie ist bekannt für ganzjährigen Sonnenschein und warme Temperaturen und liegt im Herzen des sogenannten Tals der Sonne, auf allen Seiten umgeben von Wüstengebirgen. Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Großstädten besitzt Phoenix eine Atmosphäre und einen Charme, der die meisten Besucher sofort gefangen nimmt, denn die kleinen in sich geschlossenen Stadtviertel mit eigener architektonischer Note machen die Stadt für Einwohner wie für Besucher liebens- und lebenswert.
Bevor Sie nach Prescott weiterfahren, sollten Sie einen Bummel durch die "Old Town" des Stadtteils Scottsdale machen, ein historisches Stadtviertel mit der Old Adobe Mission "Our Lady of Perpetual Help", einer weiß getünchten spanischen Missionskirche, die man auch von innen besichtigen kann.
Als Arizona im Jahr 1863 zu einem selbständigen Staat erklärt wurde, wurde Prescott zum Gouverneurssitz und war später, von 1877 bis 1889 sogar Hauptstadt Arizonas, bevor der Regierungssitz endgültig nach Phoenix verlegt wurde.
Obwohl der Goldrausch und die heißen Zeiten des Wilden Westens auch in Prescott schon lange vorbei sind, lohnt sich auch heute noch ein Bummel durch das ehemalige Westernstädtchen mit seinem alten Stadtkern und dem prächtigen Gouverneurspalast an der baumbestandenen Plaza. Berühmt ist vor allem die Whiskey Row, der ehemalige Rotlichtbezirk von Prescott entlang der heutigen Montezuma Street, in dem einst zahlreiche Bordelle und über 40 Bars und Saloons für Unterhaltung und ein ausgelassenes Nachtleben sorgten.
Auf jeden Fall sollten Sie dem Sharlot Hall Museum einen Besuch abstatten: Das große Freiluftmuseum westlich des Stadtzentrums besteht aus einer großen Parkanlage mit mehreren historischen Holzgebäuden, darunter das Original Herrenhaus des Gouverneurs von Arizona aus dem Jahr 1864, das ebenfalls von einem Gouverneur bewohnte John C. Frémont House aus dem Jahr 1875 und das im viktorianischen Stil erbaute Bashford House, in dem heute der Museumsshop untergebracht ist. Gegründet wurde das Museum von Sharlot Mabridth Hall, einer berühmten Einwohnerin von Prescott, die 1909 zur territorialen Historikerin ernannt wurde und auch politisch sehr aktiv war. Sie entschloss sich 1927, ihre umfangreiche Sammlung an Gegenständen, Fotos und Dokumenten aus der Pionierzeit der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und in der ehemaligen Governor's Mansion auszustellen. Sehenswert ist neben dem Sharlot Hall Museum, das sich der Frühgeschichte der Region und der Kultur der indianischen Ureinwohner widmet, auch die Transportation Hall, in der eine ganze Reihe alter Kutschen, Planwagen, Fahrräder und Fahrzeuge ausgestellt sind.
Weiterfahrt über Flagstaff, das auch oft als "Tor zum Grand Canyon" bezeichnet wird, nach Tusayan beim Grand Canyon South Rim.
Der Grand Canyon National Park ist eines der größten Naturwunder der Erde. 1979 wurde er in die UNESCO- Weltnaturerbe-Liste aufgenommen. Die atemberaubende bis 1,6 km tiefe und insgesamt 446 km lange Schlucht, die der Colorado River in Millionen Jahren hier geschaffen hat, wartet nur darauf erkundet zu werden. Man kann den Canyon zu Fuß, per Helikopter, mit dem Maultier, bei einer Wildwasserfahrt oder im Jeep erkunden. Das Angebot an Unternehmungen rund um dieses gewaltige Naturwunder scheint schier unerschöpflich. Besuchern, die einfach nur einen schönen Ausblick genießen wollen, stehen zahlreiche Aussichtspunkte entlang der Kante zur Verfügung.
Der South Rim des Grand Canyon zählt zu einem der meistbesuchten Gebiete der Erde und ist zugleich auch der Besuchermagnet im Grand Canyon National Park. Von hier aus gibt es die spektakulärsten Ausblicke auf die Schlucht. Das Zentrum für die Aktivitäten im Park ist das am South Rim gelegene Grand Canyon Village, das auf einer Seehöhe von 2.133 m - rund 1,5 Autostunden von Flagstaff entfernt - liegt. Die überwiegende Mehrheit der Hotels befindet sich hier. Dieser Teil des Parks ist ganzjährig geöffnet.
Heute geht es weiter zu einem zwar kleineren aber wirklich spektakulären Canyon, dem Antelope Canyon. Es gibt sehr viele Naturattraktionen, die auf Bildern nie so gut rüberkommen wie in der Realität. Der Antelope Canyon in Page zählt nicht dazu: Fast jeder, der einmal ein Foto gesehen hat, will eines Tages in die kleine Stadt in Arizona, um sich die Slot Canyons dort mit eigenen Augen anzusehen. Zu Recht, denn der Besuch der Slot Canyons lohnt sich auf jeden Fall. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Upper Antelope Canyon sowie dem Lower Antelope Canyon. Ersterer befindet sich, wie der Name schon erahnen lässt, "oben", sodass man ebenerdig in ihn hineingehen kann. Letzterer hingegen befindet sich unter der Erde, im Boden, sodass man über eine kleine Treppe in ihn hinabgehen und anschließend auch aus ihm wieder heraussteigen muss. Wenn Sie genug Zeit haben, sollten Sie auf jeden Fall beide Teile besuchen.
Am Morgen sollten Sie noch die ca. 1 Kilometer lange Wanderung zum Horseshoe Bend machen: ein Aussichtspunkt mit Blick auf die berühmte Biegung des Colorado River mit atemberaubender Aussicht. Anschließend geht es weiter in das kleine Städtchen Kayenta, im Navajo Tribal Park.
Das Besucherzentrum befindet sich in einem traditionellen Gebäude, in dem sich auch ein Geschenkeladen, ein Museum und ein Open-Air-Amphitheater befinden. Dort werden regelmäßig einheimische Tanzvorführungen präsentiert. Wenn Sie ein Souvenir mitbringen möchten, können Sie sich im Navajo Arts and Crafts Enterprise verwöhnen lassen. Hier finden Sie viele authentische, handgefertigte Gegenstände aus den Stämmen Nordarizonas. Von hier aus sieht man schon die Kulisse der markanten Sandsteinfelsen des Monument Valleys.
Heute steht ein Tag mit unzähligen unvergesslichen Eindrücken bevor: durch das Monument Valley geht es nach Four Corners und weiter nach Cortez.
Das Monument Valley ist für die Navajo Nation ein heiliger Ort und wahrscheinlich eine der bekanntesten und berühmtesten Filmkulissen weltweit. Die isolierten roten Tafel- und Restberge, die von einer leeren, sandigen Wüste umgeben sind, wurden schon unzählige Male für Filme, Prospekte und Werbungen gefilmt und fotografiert. Schon auf den ersten Blick kommt einem dieses Panorama bekannt vor. Die hellen und starken Farben - wie man sie von den vielen Bildern bereits kennt - entsprechen tatsächlich der Wirklichkeit. Das Monument Valley ist kein 'Tal' im eigentlichen Sinn, sondern eher eine weite, wüstenhafte Landfläche, die von hoch aufragenden, riesigen Steinen, die hunderte von Metern in die Höhe ragen unterbrochen wird. Es sind Überbleibsel jener Sandsteinschichten, die einst die ganze Region bedeckten. Die Region liegt komplett im Navajo Indianer Reservat an der Grenze zwischen Arizona und Utah. Mexican Hat ist ein kleiner Wüstenort, der im südöstlichsten Eckchen von Utah liegt. Die Siedlung mit gerade mal 31 Einwohnern liegt direkt am San Juan River, inmitten beeindruckender Felsformationen und verdankt ihren Namen einer dieser Steinformationen: einem nördlich von Mexican Hat gelegenen Felsen, der an einen umgefallenen Sombrero erinnert.
Der letzte Höhepunkt des Tages bevor Sie nach Cortez in Colorado fahren, ist Four Corners: der einzigen Punkt der USA, wo vier Bundesstaaten - Utah, Colorado, Arizona und New Mexico - aufeinandertreffen. Wenn Sie sich richtig auf allen Vieren auf die im Boden eingelassene Platte knien, befinden Sie sich gleichzeitig in 4 Bundesstaaten.
Mesa Verde ist der kulturhistorisch bedeutsamste Nationalpark der USA. Mesa Verde (spanisch für "grüne Tafel") liegt auf einer dicht bewaldeten, grünen Hochfläche, die dem Park zu seinem Namen verhalf. Der Tafelberg erhebt sich bis zu 600 Meter hoch über die umliegende Landschaft und erreicht an seinen höchsten Punkten eine Höhe von fast 2.600 Metern über dem Meeresspiegel. Der Mesa Verde National Park bietet interessante Einblicke in das Leben der Ancestral Pueblo People (auch Anasazi genannt). Sie lebten mehr als 700 Jahre - von etwa 550 bis 1300 n. Chr. - in der Region. Heute umfasst der Park knapp 5.000 archäologisch wertvolle Stätten. Dazu gehören auch 600 charakteristische Cliff Dwellings (Klippenwohnungen). Diese gehören zu den am besten erhaltenen innerhalb der ganzen USA.
Nachdem die Ancestral Pueblo People bereits mehr als 600 Jahre auf dem Plateau lebten, bauten Sie ihre Behausungen unterhalb der Felsvorsprünge weiter aus. Die Größe der Gebäude variiert von einem einfachen Ein-Raum Lager bis hin zu einem Dorf mit mehr als 150 Räumen. Während die Ancestral Pueblo People auf dem Plateau weiterhin Ackerbau betrieben, wurden die Cliff Dwellings unterhalb laufend repariert und ausgebaut. Ab 1270 begann die Bevölkerung aus bisher ungeklärten Gründen plötzlich nach Süden - ins heutige New Mexiko und Arizona - abzuwandern. Von den zahlreichen Funden innerhalb Mesa Verde konnten Archäologen erstaunliche Einblicke in das prähistorische Leben Amerikas gewinnen.
Auf dem Weg nach Santa Fé sollten Sie unbedingt einen Abstecher nach Los Alamos machen, während des 2. Weltkrieges die geheime Forschungsstätte für die Entwicklung der Atombombe. Unter dem Namen Manhatten Project wurde bei strengster Geheimhaltung unter der Führung von Robert Oppenheimer diese gewaltige Waffe entwickelt. Bei einem Spaziergang durch das historische Zentrum kann man Teile der ursprünglichen Wohnhäuser und die sogenannte Fuller Lodge, wo seinerzeit gesellschaftliche Veranstaltungen der Forscher stattfanden, besichtigen. Im Hans Bethe House, dem einstigen Wohnhaus des mit dem Nobelpreis geehrten Physikers, wird einem sehr anschaulich die Geschichte dieses Ortes sowie der Forscherpersönlichkeiten nähergebracht. In Teilen ist das Haus mit Originalmöbeln ausgestattet und die vielen Schautafeln vermitteln einem einen sehr guten Eindruck von dem Leben und dem Arbeiten an diesem geheimen Ort. Auch heute ist Los Alamos noch ein sehr bedeutendes Zentrum für Atom- und Energieforschung. In weitläufigen Laboreinrichtungen wird fleißig geforscht und dieser Teil des Ortes ist auch heute ein Sicherheitsbereich, der gut kontrolliert wird. An der Ecke Central Ave. und 15th Street sollte man noch dem Bradbury Science Museum einen Besuch abstatten. Eine sehr ausführliche Ausstellung zeigt hier neben der Historie von Los Alamos auch die Gegenwart und die zukunftsweisenden Entwicklungen im Kern- und allgemeinen Energiesektor.
Santa Fé ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats New Mexico und liegt in den Ausläufern des Gebirges Sangre de Cristo. Sie ist für ihre Gebäude im Pueblo-Stil bekannt und gilt als Hochburg für kreative Kunst. Das Zentrum der Stadt, die im Jahr 1610 als spanische Kolonie gegründet wurde, bildet die traditionelle Plaza. Die verwinkelten Straßen der umliegenden Altstadt führen an Lehmsteinbauten vorbei, darunter auch der Gouverneurspalast, in dem heute das New Mexico History Museum untergebracht ist. Dass Santa Fé absolut unvergleichlich ist, werden Sie auf den ersten Blick feststellen. Mit dem geschichtsträchtigen Erbe, das von den amerikanischen Ureinwohnern über die spanischen und mexikanischen Einflüsse bis zu Wildwest-Cowboys, der modernen US-Kultur und einer regen Künstlerszene reicht, nimmt Santa Fé eine Sonderstellung unter den amerikanischen Städten ein. Die Zeitschrift Conde Nast Traveler hat die Hauptstadt New Mexicos nicht umsonst zur "Best Small City" (besten Kleinstadt) gekürt. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Santa Fé gilt als Gastronomiehauptstadt des amerikanischen Südwestens und ist bekannt für seine aromatischen Spezialitäten.
Im Wüstenhochland zwischen Sante Fé und Las Cruces liegt Albuquerque, New Mexicos größte Stadt. Die moderne Downtown steht im Kontrast zur Altstadt von Albuquerque, die auf die Gründung der Stadt als spanische Kolonie im Jahr 1706 zurückgeht. In der Altstadt stehen zahlreiche historische Lehmgebäude wie die San Felipe de Neri Kirche, 5 Museen und Geschäfte, die Kunsthandwerk der amerikanischen Ureinwohner verkaufen. In der Nähe befindet sich auch das Indian Pueblo Cultural Center über die Geschichte der Stämme der Region. Aber Albuquerque hat auch eine "Hightech"-Seite: 1975 wurde hier Microsoft gegründet.
Ein atemberaubender Panoramablick erwartet Sie vom 3.250 m hohen Sandia Peak. Keine Angst: Sie müssen den Gipfel nicht zu Fuß erklimmen, sondern könnt ganz bequem die Seilbahn nehmen. Oben angekommen führt ein 2,4 km langer Fußweg zum Kamm. Nicht weniger spektakulär ist der Ausblick bei einer Fahrt im Heißluftballon. Zahlreiche Veranstalter haben Rundflüge über der Stadt und ihrem Umland im Programm. Falls Sie die Möglichkeit und einen Tag mehr Zeit haben, sollten Sie Ihren Besuch auf Anfang Oktober legen, denn die jährliche International Balloon Fiesta ist absolut einzigartig!
Mit den majestätischen Organ Mountains im Osten und dem mächtigen Rio Grande im Westen, liegt Las Cruces wie eine Oase an der Kreuzung der I-10 und der I-25 und ist die zweitgrößte Stadt von New Mexico. Neben diversen Kunstgalerien und Museen findet man hier auch die New Mexico State University. Mit durchschnittlich 350 Sonnentagen im Jahr ist Las Cruces der perfekte Ausgangsort, um die atemberaubende, abwechslungsreiche Umgebung zu erkunden.
Wie ein Meer aus Sand erhebt sich White Sands glitzernd aus dem Herzen des Tularosa Beckens inmitten der Wüste New Mexicos. Die riesigen wellenförmigen Dünen bestehen aus Gipssand - und machen dieses National Monument zu einem der großen Naturwunder der Welt. Das Dünenfeld im White Sands National Monument ist sehr dynamisch, wobei sich die aktivsten Dünen mit einer Geschwindigkeit von bis zu neun Metern pro Jahr Richtung Nordosten bewegen.
Der Dunes Drive ist eine 13 km lange malerische Straße, die vom Besucherzentrum in das Herz der Dünen führt. Die feste Oberfläche der Fahrbahn ist geeignet für Autos, Anhänger und Busse. Man sollte 40 Minuten Fahrzeit für die insgesamt 26 km (hin- & retour) einplanen - plus zusätzliche Zeit zum Wandern, Fotografieren oder für andere Stopps. Entlang des Drives gibt es Informationstafeln über die Naturgeschichte des Parks. Zahlreiche Parkplätze ermöglichen den Besuchern, zu halten und zu Fuß in die weiße Wüste zu wandern. Auch die Dünen mit Schneetellern runterrutschen zählt zu einer beliebten Aktivität im White Sands National Monument. Die meisten Sledder verwenden gewachste Kunststoff-Schneeuntertassen (können im Park Souvenirshop gekauft werden). Dazu sollte man eine Düne wählen, die frei von Vegetation ist und weg von Straßen und Parkflächen.
Wer zu den vier Bundesstaaten noch einen 5. anhängen möchte, kann noch einen kurzen Abstecher nach Texas machen: El Paso ist grade mal 50 Meilen von Las Cruces entfernt…
Ansonsten geht es weiter über Lordsburg ins Herz des Wilden Westens: Tombstone! Nicht nur für Westernfans ein Erlebnis, versprochen!
Die Stadt Tombstone wurde im Jahre 1877 von dem Geologen Edward l. Schieffelin gegründet, der in der Nähe eine reichhaltige Silbermine entdeckt hatte. Tombstone entwickelte sich daraufhin, wie viele andere Städte damals, als so genannte Boomtown, die wie aus dem Erdboden empor schossen, mit bis zu 15.000 Einwohnern. Den Namen Tombstone (Grabstein) wählte Schieffelin deswegen, da ihm prophezeit wurde, er würde in dieser Einöde nichts als seinen eigenen Grabstein finden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Boomtowns aus der Zeit des Goldrausches konnte sich die Stadt aber durch einen stetigen, wenn auch nicht übermäßigen, Touristenstrom bis heute erhalten. Dies hat die Stadt einigen der berühmtesten bzw. berüchtigtsten Schießereien in der Geschichte des Wilden Westens zu verdanken. Der bekannteste und mehrmals verfilmte Gun Fight fand am 26. Oktober 1881 am O.K. Corral zwischen Wyatt Earp, seinen Brüdern und Doc Holliday gegen den Clanton Clan statt. Die Gräber der bekannten und unbekannten Erschossenen sind heute noch auf dem Friedhof Boot Hill zu finden. Die Stadt ist im Zentrum nahezu unverändert zu damals, diente teilweise als Drehort für den Film Tombstone und wurde zum National Historic Site erklärt.
Der Höhepunkt von Tombstone spielt sich heute auf der für den Verkehr gesperrten Hauptstraße Alan Street ab. Hier fahren zwischen den Gift Shops und Saloons Pferdekutschen entlang und Cowboys am Straßenrand oder auf dem Pferd werben für eine der angebotenen Shows.
Die Stadt wirbt mit dem Slogan "The town too tough to die" und täglich wird die berühmte Schießerei von Wyatt Earp mit dem Clanton Clan und den McLaurys mit Hilfe vieler Platzpatronen nachgestellt. Die Shows finden am O.K. Corral statt. Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch des Boothill Grave Yard, dem alten Friedhof von Tombstone, in dem über 250 ehemalige Einwohner begraben liegen. Eine Broschüre erklärt die Todesursachen der Verstorbenen - kaum jemand ist auf natürliche Weise gestorben. Viele Erschossene, Ermordete aber auch Gehängte. Trotz der ausschließlichen Nutzung von Tombstone als Touristenattraktion wirkt die Stadt sehr authentisch. Die Shops am Straßenrand in historischen und historisch nachgebauten Gebäuden bieten hauptsächlich Indian Jewelery und Western-Artikel wie Hüte, Gürtelschnallen und Cowboy-Stiefel, aber auch Revolverholster an. Die Allen Street beherbergt außerdem 3 Saloons, in denen man sich mit einem Whiskey und Bier den Staub aus der Kehle spülen kann. Abends spielt meist eine Live Band mit Country Musik auf, so dass noch mehr Wild West Feeling aufkommt.
Letzter Stopp der Reise ist Tuscon, und hier dürfen Sie auf keinen Fall die Besichtigung des "Boneyard" verpassen, dem größten Flugzeugfriedhofs der Welt. Mehr als 4.400 ausrangierte Fluggeräte fristen in der Wüstensonne ein heißes Dasein. Für Flugzeug-Enthusiasten ist der Besuch ein Muss. Das Areal, auf dem »The Boneyard« beheimatet ist, ist riesig groß. Auf einer Fläche von rund 1.400 Fußballfeldern ist der Flugzeugfriedhof der weltweit größte seiner Art. Hier kann man unter anderem B-52 Bomber, B-29-Superfortresses, S-58 Helikopter, eine United Airlines Boeing 727-100 oder die berühmten F-14 Tomcats aus dem Top-Gun-Film bestaunen. Führungen werden vom angrenzenden Pima Air & Space Museum durchgeführt. Die Tour beginnt in der Nähe des Pima Air and Space Museum, ist rund vier Kilometer lang und dauert etwa 45 Minuten. Rund 150 Flugzeuge bekommt man in der Zeit zu sehen. Nach oder vor der Erkundungstour über »The Boneyard« empfiehlt sich der Besuch des Museums. 300 ausgestellte Flieger aus allen Epochen der amerikanischen Luft- und Raumfahrt versprechen weitere faszinierende Eindrücke.
Rückgabe des Mietwagens am Flughafen und Rückflug über Chicago nach Wien.

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