Marokko und Andalusien

ab € 2.790
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Preise & Inklusivleistungen:

Termin
Unterbringung
Preis p. P.
Termin: 09.11 - 20.11.2022
Unterbringung: Doppelzimmer / Einzelzimmer
Preis p. P. ab € 2.790

Reisebeschreibung:

Zwischen Orient und Okzident auf den Spuren der Mauren

Die Hafenstadt Tanger in Marokko ist der Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident, Europa und Afrika, dem Mittelmeer und dem Atlantik. Die Gegensätze, aber auch die erstaunlichen Ähnlichkeiten zwischen Marokko und Andalusien durch die gemeinsame Geschichte der maurischen Kultur werden Sie auf dieser Reise in Erstaunen versetzen und begeistern.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen 
Kleingruppenzuschlag 15 – 19 Personen: € 190 pro Person
Der Kleingruppenzuschlag kommt automatisch zur Anwendung, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Am Programm ändert sich selbstverständlich nichts und die Reise wird auch als Kleingruppe von unserer Reiseleitung begleitet.

Voraussichtliche Flugzeiten:
Wien – Marrakesch 10:10 – 14:10 Uhr OS 899
Malaga – Wien         13:45 – 16:45 Uhr OS 386
Flugzeitenänderung vorbehalten.

Inkludierte Leistungen:
  Linienflüge Wien – Marrakesch und Malaga – Wien mit Austrian inkl. Flughafentaxen
  Reiseverlauf laut Programm
  Übernachtung in landestypischen 4- bzw. 5-Sterne-Hotels
  Halbpension 
  Eintritte laut Programm (mit * gekennzeichnet)
  Fährüberfahrt Tanger – Tarifa
  Micro-Busse und Audio-Guides in Gibraltar
  Besuch der Bodega „Williams & Humbert“ inklusive Sherry-Verkostung und Tapas
  lokale deutschsprachige Reiseleitung
  COLUMBUS Reisebegleitung ab/bis Wien

Nicht inkludiert:
  nicht im Programm angeführte Mahlzeiten und Leistungen
  persönliche Trink- und Bedienungsgelder sowie Ausgaben persönlicher Natur
  Gepäckträgerservice in den Hotels

Allgemeine Informationen:
  Wir empfehlen den Abschluss eines Reiseschutzes, damit Sie umfassend abgesichert sind (z.B. Stornierung der Reise oder Reiseabbruch). Gerne informieren wir Sie persönlich zu den möglichen buchbaren Reiseschutz-Optionen für Ihre Reise.
  Diese Reise ist aufgrund der unterschiedlichen Transportmittel und des Besichtigungsprogrammes für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
  Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen können, berücksichtigen wir und unsere lokalen Partneragenturen vor Ort umfangreiche Hygienemaßnahmen. Die Basis für die Sicherheitsmaßnahmen bilden die entsprechenden lokalen Gesetze und Vorschriften.
  Hotel- und Programmänderungen auf gleichem Standard aufgrund örtlicher Gegebenheiten vorbehalten.
  Die aktuellen Einreisebestimmungen zu Ihrem Reiseland finden Sie auf www.bmeia.gv.at 
  Preis- und Tarifstand: Juni 2022. Preis- und Programmänderungen sowie Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. 

Stornobedingungen:
bis 31 Tage vor Reiseantritt: 25% 
ab 30 bis 20 Tage vor Reiseantritt: 50% 
ab 19 bis 15 Tage vor Reiseantritt: 75% 
ab 14 Tage vor Reiseantritt: 100% 
des Reisepreises.

Reiseverlauf:

Tag 1: Wien – Marrakesch
Flug von Wien nach Marrakesch. Am Nachmittag stehen der Besuch der Souks von Marrakesch und des Djemaa el Fna und damit gleich die ersten von zahlreichen Höhepunkten dieser Reise auf dem Programm. Über Plätze, Gässchen und die Medina verteilt ist das Labyrinth der Souks von Marrakesch, mit seiner Vielfalt an Gerüchen und Farben, ein Fest der Sinne. Ein Streifzug durch die orientalischen Bazare mit reichhaltigen Angeboten traditioneller Waren und dem regen Treiben der Werkstätten von Kesselflickern, Kupferschmieden, Wollfärbern und Gewürzhändlern ist einfach atemberaubend. Neben den Souks, in der Medina, liegt der größte Markplatz von Marrakesch, der Djemaa el Fna. Sobald die Sonne untergeht übernehmen Gaukler, Märchenerzähler, Schlangenbeschwörer, Feuerschlucker und Wahrsager den Platz und entfachen mit farbenfrohen Aktionen, tollkühner Akrobatik und mitreißenden Rhythmen ein Feuerwerk an Lebenslust. Inmitten des Treibens tummeln sich, in ihrer charakteristischen, farbenfrohen Aufmachung, die unverkennbaren Wasserverkäufer und mobile Garküchen bieten orientalische Spezialitäten zur Stärkung der Besucher an.
Der heutige Tag steht voll und ganz im Zeichen der Besichtigung der "Perle des Orients". Im 11. Jhdt. gegründet weist Marrakesch hervorragende Kulturdenkmäler im andalusisch-maurischen Stil auf, z.B. die Koutoubia-Moschee, deren 77m hohes Minarett nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein Meisterwerk maurischer Architektur ist und als Vorlage der Giralda in Sevilla diente. Ein weiteres Beispiel maurischer Baukunst ist der prachtvolle Bahia-Palast*. Im Auftrag des Großwesirs Si Moussa im Jahr 1867 errichtet wurde der Palast in den nachfolgenden Jahren von seinem Sohn immer wieder erweitert und wunderbare, idyllische Gärten angelegt. In einen Traum aus 1000 und einer Nacht versetzt, fühlt man sich beim Besuch der prächtig ausgestatteten Mausoleen in denen sich die Gräber der Saadier* befinden. Das Ensemble der Kuppeln, Marmorsäulen und Stuckarbeiten weist starke Ähnlichkeit mit der Alhambra in Granada auf und wie so oft in Marrakesch ist auch die Nekropole von einem wundervollen Garten umgeben. In unmittelbarer Nähe der Saadier-Gräber befindet sich das Bab Agaou. Im 12. Jhdt. während der Dynastie der Almohaden erbaut, ist es eines von 19 Toren der Stadtmauer der Medina von Marrakesch. Das Tor ist imposant, sehr gut erhalten und seine Bögen sind mit Inschriften aus dem Koran verziert. Eines der beliebtesten Postkartenmotive von Marrakesch zeigt einen ockerfarbenen Pavillon vor dem Hintergrund des Atlasgebirges, das ist das Panorama der Menara Gärten. Im 12. Jhdt von den Almohaden errichtet dienten sie als Vorbild der Gärten von Rabat, Ceuta und Sevilla.
Morgens Fahrt nach Casablanca. Während einer Panorama-Stadtrundfahrt durch die größte Stadt Marokkos, steht auch ein Fotostopp bei der Moschee Sultan Hassan II., am Programm. Die Hassan-II.-Moschee ist eine der größten Moscheen der Welt. Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das derzeit höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Danach Weiterfahrt in die Königsstadt Rabat.
Besichtigung von Rabat: Die heutige Hauptstadt Marokkos und Residenz des Königs übt mit ihrer hochgelegenen Kasbah und ihren Sehenswürdigkeiten eine besondere Faszination aus. Vorbei am Palast des Königs geht es zum Wahrzeichen der Stadt, dem unvollendeten Hasan Turm, und zum prunkvollen Mausoleum der verstorbenen Könige Mohammed V und Hassan II. Anschließend Weiterfahrt nach Fes.
Der ganze Tag ist der Erkundung der ältesten und bedeutendsten der vier Königsstädte Marokkos gewidmet. Fes ist reich an Vermächtnissen andalusischer-maurischer Kunst, davon zeugen über 400 Moscheen, Medersen und Brunnen. Die Besucher tauchen in die verwirrende Vielfalt der Gassen und Souks in der Medina ein, die seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. In Fes beeindruckt das Leben der Altstadt - der Rundgang führt durch die Viertel der Schreiner, Färber, Gerber und Schneider, vorbei am stetigen Hämmern der Kupferschmiede. Besichtigt werden auch die Zaouia, das Grabmal von Moulay Idriss und die Kairouan Moschee von außen, die Medersa Attarine, die Koranschule* und das blaue Tor.
Fahrt Richtung Atlantik und weiter, teilweise entlang der Küste, nach Asilah, einer reizenden Stadt an der Küste. Nach einem Mittagsstopp, bei dem die Möglichkeit besteht, frischen Fisch zu genießen, Weiterfahrt nach Tanger. Panorama-Stadtrundfahrt durch die Hafenstadt am Schnittpunkt zwischen Europa und Afrika, dem Mittelmeer und dem Atlantik. Die Hauptattraktion der Stadt ist die belebte Medina rund um den Petit Socco-Platz mit ihren Märkten, Handwerksbetrieben, Geschäften und Cafes.
Transfer zum Hafen von Tanger und Überfahrt mit der Fähre aufs spanische Festland nach Tarifa. Von hier geht es an die Südspitze Spaniens nach Gibraltar. Das seit 1704 unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs stehende Gibraltar liegt auf einer Halbinsel und besteht aus einem flachen, großteils sandigen Gebiet und dem an der Ostseite spektakulär steil aus dem Meer aufragenden Felsen von Gibraltar. Hier haben mehr als 200 Berberaffen einen neuen Lebensraum gefunden und sind die bekannteste Attraktion. Die Besichtigungen in Gibraltar, der Affenfelsen und die St. Michaelhöhlen finden mit Micro-Bussen statt und nach einem Bummel durch Stadt geht die Fahrt weiter nach Jerez de la Frontera. Neben Formel-1, Pferden und Flamenco ist die Stadt für ihre Sherry-Produktion bekannt, der Besuch einer Sherry Destillerie daher unerlässlich. Nach dem Besuch der Bodega "Williams & Humbert" mit Sherry-Verkostung, zu der Tapas gereicht werden, geht die Fahrt weiter nach Sevilla.
Die charmante Hauptstadt Andalusiens hat eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Einfluss der maurischen Architektur ist offensichtlich und abgesehen von der La Giralda*, ursprünglich ein Minarett das nach der Rückeroberung zum Glockenturm umgebaut wurde, findet man in der Stadt keine hohen Gebäude. Eines der herausragendsten Bauwerke Sevillas ist der mittelalterliche Königspalast Alcázar*, der ursprünglich eine maurische Festung war. Ebenso maurischen Ursprungs, da auf den Resten einer maurischen Moschee erbaut, ist die Kathedrale Maria de la Sede*, die als größte gotische Kathedrale der Welt gilt. Ein weiterer Besichtigungsprunkt ist das aus dem 16. Jahrhundert stammende Pilatushaus*. Der Palast enthält Elemente des spanischen Mudéjar-Stils und der italienischen Renaissance und ist somit typisch andalusisch. Ein Spaziergang im Viertel Barrio de la Santa Cruz, der durch die historisch künstlerische Altstadt von Sevilla und den Park Maria Luisa mit zahlreichen Springbrunnen und Statuen führt, schließt den Besichtigungstag in Sevilla ab.
Nachdem Ab dar-Rhaman I. 756 in Andalusien gelandet war und den Statthalter von Cordoba vertrieben hatte, gründete er das Emirat von Cordoba und nach der Befriedung von Al Andalus 929 nahm er den Titel eines Kalifen an. Das Kalifat von Cordoba galt als eines der reichsten und kultiviertesten Länder seiner Zeit und entsprechend groß war die Bautätigkeit. In dieser Zeit wurde auch die Mezquita* errichtet, ein Bauwerk das es in dieser Form wohl nirgendwo sonst auf der Welt gibt, da es zahlreiche Stilrichtungen und religiöse Elemente des Islam und der westlichen Kultur in sich vereint. Mit einer Fläche von über 24.000m² ist die Mezquita nicht nur eine der größten Moscheen, sondern auch die einzigartig da aus ihrer Mitte eine gotische Kathedrale ragt, die nach der Reconquista von den katholischen spanischen Königen errichtet wurde. Weitere Wahrzeichen von der Stadt sind der Alcazar* de los Reyes Cristianos, ein Palast der an der Stelle einer älteren Kalifenresidenz aus dem 8. Jhdt. errichtet wurde und eine sehenswerte kleine Synagoge* mit einer ca. 7 Meter umfassenden Kuppel im ehemals großen Judenviertel von Cordoba.
Der heutige Tag bietet einen weiteren Höhenpunkt dieser Reise, es steht die Besichtigung der Alhambra* von Granada, eines der schönsten und eindrucksvollsten Beispiele maurischen Stils, auf dem Programm. Hinter imposanten Mauern thront die Alhambra auf dem begrünten Plateau der Sabika über der Stadt. In der prachtvollen Anlage verbergen sich viele kulturelle Schätze, wie beispielsweise die späten Paläste der Nasriden mit ihren verschiedenen Höfen, der Palast von Karl dem V. und das außerhalb der Palastmauern gelegene Generalife*, der Sommerpalast der Nasriden Sultane mit großen paradiesisch angelegten Gärten, vielen Brunnen und Fontänen - hier fühlt sich der Besucher wie ein Sultan im Garten Eden. Eine weitere Sehenswürdigkeit Granadas ist die im Herzen der Stadt gelegene Kathedrale Santa Maria de la Encarnacion de Granada und die integrierte Capilla Real*, die als Grabkapelle für Isabella I. von Kastilien und ihres Gatten Ferdinand II. von Aragon errichtet wurde.
Malaga zählt zu den ältesten spanischen Städten, schon im 8. Jhdt. gündeten hier die Phönizier eine Niederlassung, gefolgt von den Karthagern, Römern und Mauren, die den Naturhafen als wichtigste Verbindung zwischen Europa und Nordafrika zu nutzen wussten. So sind ein römisches Amphitheater und die maurische Residenz Alcazaba Zeugen einer über 3.000 Jahre alten Stadtgeschichte. Nach Besichtigung der Palastfestung Alcazaba*, deren Name im Arabischen "Zitadelle" bedeutet, steht ein Besuch in der Kathedrale "Nuestra Senora de la Encarnacion"*, deren Anfänge sich bis etwa 1530 zurückverfolgen lassen, die aber bis heute unvollendet ist, da die Hauptfassade und der Südturm noch immer nicht fertiggestellt sind, auf dem Programm. Der abschließende Besuch gilt einem großen Sohn dieser Stadt, dem Geburtshaus von Pablo Picasso*, der am 25. Oktober 1881 in Malaga geboren wurde.
Transfer zum Flughafen Malaga und Rückflug nach Wien.

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