Badisches LandesmuseumBadisches Landesmuseum

Mykene - sagenhafte Welt des Agamemnon

Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum

Die mykenische Kultur kann als die erste Hochkultur auf dem Europäischen Festland bezeichnet werden. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes und in Mittelgriechenland erlebte sie ihre Blüte zwischen 1600 und 1200 vor Christus. Als im November 1876 Heinrich Schliemann die berühmte Goldmaske des Agamemnon entdeckte und die zahlreichen Goldschätze aus den Gräbern barg, bekam die prähistorische Kultur ein Gesicht und einen Namen. Nach ihrem Fundort wurde sie „mykenisch“ genannt und die Darstellungen mit den sagenhaften Königen aus Homers Epen gleichgesetzt.

Reiseverlauf

1. Tag: Wien – Karlsruhe
Abreise 6.30 Uhr Wien-Westausfahrt über Linz, Salzburg, München, Ulm, die Schwäbische Alb, Stuttgart und Pforzheim nach Karlsruhe zum Hotel.

2. Tag: Ausstellung „Mykene“
Insgesamt mehr als 400 hochkarätige Leihgaben aus verschiedenen griechischen Museen sind in Karlsruhe zu sehen. Zahlreiche haben das geschichtsträchtige Land bis dahin noch nie verlassen. Für die große Sonderausstellung* „Mykene“ kommen viele Objekte aus Griechenland ins Karlsruher Schloss, darunter die bekannten Schliemann-Funde aus Mykene und Tiryns. Zu den Highlights gehören Fundstücke aus dem sogenannten „Grab des Greifen-Kriegers“ – ein ungestörtes Schachtgrab, das im Mai 2015 in der Nähe des „Palasts des Nestor“ in Pylos gefunden wurde – es zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden Griechenlands der letzten Jahre. Rest des Tages zur freien Verfügung.

3. Tag: Straßburg
Straßburg im Elsass ist eine der schönsten Städte der Welt – nicht zuletzt wegen dem Wahrzeichen der Stadt, dem berühmten Straßburger Münster, das 2015 sein 1.000-jähriges Jubiläum feierte. Der Münsterplatz davor wird zu den schönsten Marktplätzen in Europa gezählt, auch weil hier zahlreiche, malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil vier und fünf Etagen zu finden sind. Ein Prunkstück des Münsterplatzes stellt sicherlich das bekannte, reich verzierte Kammerzellhaus dar. Das ganze Zentrum der Stadt, auch als „Grande Ile“ bezeichnet, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. La Petite France ist vielleicht das charmanteste Stadtviertel, das Straßburg seinen Touristen zu bieten hat. Als altes Gerberviertel an der Ill war es einst Wohn- und Arbeitsstätte der Ärmsten der Armen, heute ist es mit seinen vielen Fachwerkhäusern der malerischste Teil der Stadt. Zum Abschluss Bootsfahrt auf der Ill, unter dem Motto „Strasbourg, 2.000 Jahre Geschichte“.

4. Tag: Colmar
Fachwerkhäuser, Kanäle, blumengeschmückte Altstadt ... Colmar ist eine Stadt mit vielen Vorzügen und unwiderstehlichem Charme. Im Idyll einer überschaubaren elsässischen Stadt findet man hier ein unglaublich reiches Kulturerbe. Das für seinen weltberühmten Isenheimer Altar bekannte Unterlindenmuseum* ist eines der meistbesuchten Museen Frankreichs. Das im 13.Jhdt.  unter dem Namen „Unter den Linden“ gegründete Frauenkloster entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Klosteranlagen im Elsass. Erst im 19.Jhdt. wurde es zu einem Museum. Als Isenheimer Altar wird der Wandelaltar aus dem Antoniterkloster in Isenheim im Oberelsass bezeichnet, der im Museum in drei Schauseiten getrennt ausgestellt ist. Die Gemälde auf zwei feststehenden und vier drehbaren Altar-Flügeln sind das in den Jahren 1512 bis 1516 geschaffene Hauptwerk von Matthias Grünewald. Die Skulpturen im Altarschrein werden dem um 1490 in Straßburg tätigen Bildschnitzer Niklaus von Hagenau zugeschrieben.

5. Tag: Karlsruhe – Wien
Rückreise über Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Salzburg und die Westeinfahrt nach Wien.

Preis pro Person

ReiseterminDZEZReiseleitung
20.03.-24.03.2019€ 735€ 831Dietmar Schönhart